Großbritannien sanktioniert 31 mit Russland verbundene Ziele, verlängert aber Lizenzen für asiatisches LNG
Großbritannien nahm mit Russland verbundene Personen, Unternehmen und Schiffe ins Visier und behielt dabei Ausnahmeregelungen für LNG-Lieferungen nach Japan und Südkorea bei.
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Großbritannien hat 31 neue Sanktionen gegen Russland angekündigt, die Personen, Unternehmen und Schiffe umfassen, während gleichzeitig Lizenzen verlängert wurden, die Japan und Südkorea den weiteren Kauf von russischem Flüssigerdgas ermöglichen, wie Berichte im bereitgestellten Material zeigen. Europaminister Lord Wood of Anfield sagte, die Maßnahmen zielten sowohl auf Einnahmen ab, die mit Russlands Kriegsanstrengungen in Verbindung stehen, als auch auf Personen, denen Misshandlungen an ukrainischen Zivilisten vorgeworfen werden.
Unter den auf der Liste stehenden Personen befinden sich laut der Kyiv Post Personen, denen die rechtswidrige Inhaftierung und Folterung ukrainischer Zivilisten vorgeworfen wird, sowie Personen, die mit von Russland betriebenen Haftlagern in besetzten Gebieten der Ukraine in Verbindung stehen. Das Paket umfasst zudem Personen, die mit pro-kremlistischen Einflussoperationen verbunden sind, sowie Novatek Gas and Power Asia, ein Energieunternehmen, das mit dem Jamal-Gasprojekt im westlichen Siberia verknüpft ist.
Die Sanktionen umfassen LNG-Tanker und andere Schiffe, die britischen Schifffahrtsbeschränkungen unterliegen. Dem bestehenden ECTV-Bericht zufolge umfasst das Paket 23 sanktionierte Personen und Unternehmen sowie acht Schiffe. Die neuen Berichte, die in die Meldung eingeflossen sind, wiederholen dieselbe Aufschlüsselung und nennen keine abweichende Gesamtzahl.
Fünf im bestehenden Bericht genannte LNG-Tanker sind Chaivo, Portovyy, Aleksey Kosygin, Konstantin Posyet und Pyotr Stolypin. Die aufgeführten Schiffe dürfen britische Häfen nicht mehr anlaufen oder eine Vielzahl britischer Schifffahrtsdienstleistungen nutzen. Drei dieser Schiffe wurden im bereitgestellten Material als eisgängige Schiffe beschrieben, die für Russlands Projekt Arctic LNG 2 gebaut wurden.
Das Paket umfasst zudem drei Tanker, die mit Russlands Schattenflotte in Verbindung stehen, sowie zwei Schiffe, die zum Bunkern genutzt werden, so der bestehende Bericht. Der ukrainische Sanktionsbeauftragte Wladyslaw Wlassjuk begrüßte die Maßnahme und erklärte, Russlands Einnahmen aus Arktisgas müssten weiterhin eingeschränkt bleiben.
Großbritannien hat Ausnahmeregelungen beibehalten, die es ermöglichen, dass LNG aus dem Projekt Sachalin-2 im russischen Fernen Osten weiterhin Japan und Südkorea erreicht. Die Regierung bezeichnete diese Ausnahmen als Unterstützung für die beiden Länder, während diese ihre Abhängigkeit von russischer Energie verringern. Dem Material zufolge hatte die Europäische Union Tokio und Seoul im Juli ähnliche Ausnahmeregelungen gewährt.
Die zusammengeführten Berichte fügen dem veröffentlichten Bericht keine wesentlichen sachlichen Änderungen hinzu. Das umfassendere britische Verbot von See- und Versicherungsdienstleistungen im Zusammenhang mit russischen LNG-Lieferungen soll dem bestehenden Artikel zufolge am 1. Januar 2027 in Kraft treten.
Was wir wissen
- Das britische Sanktionspaket umfasst insgesamt 31 Maßnahmen.
- Die veröffentlichte Aufschlüsselung betrifft 23 Personen und Organisationen sowie acht Schiffe.
- Die Maßnahmen zielen auf Einnahmen, mutmaßliche Misshandlungen ukrainischer Zivilisten und pro-kremlfreundliche Einflussoperationen ab.
- Die britischen Ausnahmen für bestimmte russische LNG-Lieferungen nach Japan und Südkorea gelten weiter.
- Das umfassendere britische Verbot von See- und Versicherungsdienstleistungen im Zusammenhang mit russischem LNG soll am 1. Januar 2027 in Kraft treten.
Warum das für Europa wichtig ist
Das Paket verbindet Druck auf die russische Energieschifffahrt mit Sanktionen im Zusammenhang mit mutmaßlichen Missbräuchen und Desinformationsaktivitäten. Gleichzeitig behält das Vereinigte Königreich begrenzte LNG-Ausnahmen für Japan und Südkorea bei, wodurch sowohl restriktive als auch schrittweise Übergangsmaßnahmen im Energiebereich in Kraft bleiben.
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Erstveröffentlichung.
Quellen
- The Kyiv Independent: UK passes new Russia sanctions, but with LNG loophole for Asian allies
- gCaptain (maritime): UK Sanctions Five LNG Carriers in New Russia Package
Fragen und Antworten
- Wie viele neue britische Sanktionen wurden angekündigt?
- Das Paket umfasst insgesamt 31 Maßnahmen: 23 Personen und Organisationen sowie acht Schiffe in der veröffentlichten Aufschlüsselung.
- Worauf zielen die Sanktionen ab?
- Sie zielen auf mit Russland verbundene Einnahmen, Schiffe, mutmaßliche Misshandlungen ukrainischer Zivilisten und Einflussoperationen ab.
- Erlaubt das Vereinigte Königreich weiterhin bestimmte russische LNG-Lieferungen?
- Ja. Es bleiben Ausnahmen für LNG-Lieferungen von Sachalin-2 nach Japan und Südkorea bestehen.
