Skip to content
European Crisis TV
BerichtRegional

Einbruch in Innsbrucker Waffengeschäft löst grenzüberschreitende Verfolgungsjagd aus

Diebe, die in ein Waffengeschäft in Innsbruck eingebrochen waren, flohen über die deutsche Grenze, was eine Großfahndung und eine Warnung an die Öffentlichkeit auslöste.

Veröffentlicht Auf Englisch lesen

Automatisch aus dem englischen Original übersetzt; maßgeblich ist die englische Fassung.

Drei Verdächtige wurden festgenommen, nachdem sie am frühen Freitagmorgen in ein Waffengeschäft in Innsbruck eingebrochen und über die Grenze nach Bayern geflohen waren, teilte die deutsche Polizei mit. Die Suche nach möglichen weiteren Komplizen dauere an, erklärte die deutsche Polizei auf X.

Ein Zeuge habe der Polizei den Einbruch kurz nach 05:30 Uhr gemeldet, sagte der Innsbrucker Polizeisprecher Stefan Eder der Kronen Zeitung. Die Verdächtigen seien in einem scheinbar gestohlenen Fahrzeug geflüchtet, was eine groß angelegte Fahndung ausgelöst habe, so Eder.

Eine Polizeistreife habe das mutmaßliche Fluchtauto in der Nähe des Zirler Bergs auf der B177 Seefelder Strasse entdeckt, womit eine Verfolgungsjagd mit hoher Geschwindigkeit begonnen habe, die nach Deutschland führte, sagte Eder. Die deutsche Polizei habe den Sichtkontakt zu dem Fahrzeug in der Nähe von Mittenwald verloren, bevor Beamte es später verunfallt vorfanden, wobei von den Insassen zunächst keine Spur war.

Die deutsche Polizei bestätigte bis Mittag zwei Festnahmen und gab kurz darauf eine dritte Festnahme bekannt; bei den Männern handele es sich um einen 34-jährigen niederländischen Staatsbürger und einen 30-jährigen Mann, dessen Staatsangehörigkeit noch nicht geklärt sei, teilten deutsche Ermittler mit. Im Fluchtfahrzeug sei eine große Menge Langwaffen gefunden und sichergestellt worden, erklärten deutsche Ermittler.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Verdächtigen auf ihrer Flucht bewaffnet waren, rief die deutsche Polizei die Öffentlichkeit dazu auf, keine Anhalter mitzunehmen oder sich verdächtigen Personen eigenständig zu nähern. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Suche aus der Luft, teilte die deutsche Polizei mit. Der Bahnverkehr zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald war wegen des Einsatzes kurzzeitig eingestellt worden, die Einschränkung wurde bis Mittag wieder aufgehoben.

Die Ermittlungen werden sowohl in Innsbruck als auch in der benachbarten deutschen Region fortgesetzt, teilte die Polizei mit. Die Behörden haben nicht bekannt gegeben, wo oder wie die drei Verdächtigen schließlich festgenommen wurden.

Was wir wissen

  • Drei Verdächtige nach Einbruch in ein Waffengeschäft in Innsbruck und grenzüberschreitender Verfolgungsjagd nach Deutschland festgenommen
  • Große Menge an Langwaffen im Fluchtfahrzeug sichergestellt, wie die deutsche Polizei mitteilte
  • Polizei warnte die Öffentlichkeit davor, Anhalter mitzunehmen oder verdächtige Personen anzusprechen, falls die Verdächtigen bewaffnet sein sollten
  • Zugverkehr zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald während des Einsatzes kurzzeitig eingestellt

Noch nicht bestätigt

  • Ob nach weiteren Komplizen gesucht wird

Warum das für Europa wichtig ist

Der Diebstahl mehrerer Langwaffen bei einem lizenzierten Händler und deren Transport über eine offene Schengen-Grenze hinweg bis zu ihrer Sicherstellung verdeutlicht die Schwierigkeit, illegale Feuerwaffen einzudämmen, sobald sie in Nachbarländer gelangen, was einen gemeinsamen deutsch-österreichischen Polizeieinsatz auslöste.

Quellen

Fragen und Antworten

Was ist in Innsbruck passiert?
Diebe brachen am frühen Freitagmorgen in ein Waffengeschäft ein und flüchteten über die Grenze nach Deutschland, was eine Verfolgungsjagd der Polizei auslöste, wie Beamte mitteilten.
Wurden die Verdächtigen gefasst?
Ja. Die deutsche Polizei teilte mit, dass drei Verdächtige festgenommen wurden, wobei nicht genau bekannt gegeben wurde, wo oder wann.
War die Öffentlichkeit in Gefahr?
Die Polizei rief die Öffentlichkeit vorsorglich dazu auf, Anhalter oder verdächtige Personen zu meiden, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Verdächtigen bewaffnet waren.