Griechenland verurteilt tödlichen Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien
Athen fordert Maßnahmen, nachdem Bewaffnete während einer Beerdigung in Karak eine griechisch-orthodoxe Kirche angegriffen haben; die jordanische Polizei meldet 34 Verletzte.
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Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis hat einen Anschlag auf eine griechisch-orthodoxe Kirche im jordanischen Karak verurteilt, nachdem jordanische Sicherheitsbehörden am Freitag während einer Beerdigung 7 Tote und 34 Verletzte gemeldet hatten. Athen forderte Maßnahmen gegen den Terrorismus, während die jordanische Polizei nach den Verantwortlichen suchte, wie France 24 und der griechische Sender ERT berichteten.
Generalmajor Abdallah al-Maaytah, Leiter der jordanischen Generaldirektion für Sicherheit, nannte die Zahl von sieben Todesopfern auf einer Pressekonferenz in Karak. Ein zuvor veröffentlichter Bericht der Zeitung Kathimerini hatte die Zahl der Todesopfer auf sechs beziffert; diese niedrigere Zahl ging der späteren offiziellen Polizeierklärung voraus und sollte nicht zu dieser addiert werden.
Bewaffnete schossen auf Trauergäste, die an der Beerdigung in einer Kirche im Gouvernement Karak teilnahmen, so lokale Sicherheitskräfte. Aufnahmen des jordanischen Staatsfernsehens schienen mehrere bewaffnete Männer zu zeigen, die von einer Straße aus das Feuer eröffneten. Die Videos identifizieren die Angreifer nicht unabhängig und begründen auch nicht deren Motive.
Innenminister Masin al-Faraj bezeichnete die Angreifer als Extremisten, sagte jedoch, es sei noch zu früh, um festzustellen, ob sie mit einer Organisation innerhalb Jordaniens oder im Ausland in Verbindung standen. In den verfügbaren Berichten hatte sich zunächst keine Gruppe zu der Tat bekannt, und die Ermittler hatten die Täter noch nicht öffentlich identifiziert.
Mitsotakis verurteilte die Gewalt gegen die orthodoxe Kirche, eine mit der griechisch-orthodoxen Tradition verbundene Kultstätte, und äußerte seine Unterstützung für die Opfer, wie griechische Medien berichteten. Auch griechische Politiker und Kirchenvertreter reagierten. Unter den Opfern wurden nach den vorliegenden Informationen keine griechischen Staatsbürger festgestellt.
Die meisten Verletzten würden behandelt, teilte die jordanische Sicherheitsdirektion mit. Offizielle Stellen nannten keine endgültige medizinische Aufschlüsselung für jedes einzelne Opfer und keinen Zeitplan für den Abschluss der Suche nach den Verantwortlichen.
Der Angriff fand außerhalb Europas statt, aber die Verurteilung durch die griechische Regierung und Vertreter der orthodoxen Kirche hat ihn zu einem sicherheitspolitischen und diplomatischen Anliegen für griechische Institutionen gemacht. Dies begründet keine damit zusammenhängende Bedrohung für Kirchen oder Gemeinden in Griechenland.
Was wir wissen
- Die jordanische Generaldirektion für Öffentliche Sicherheit meldete sieben Tote und 34 Verletzte in Karak.
- Der Angriff ereignete sich in einer griechisch-orthodoxen Kirche während einer Beerdigung.
- Der griechische Premierminister verurteilte den Anschlag.
- Jordanische Beamte hatten keine organisatorische Zugehörigkeit von Angreifern bestätigt.
Noch nicht bestätigt
- Täter, mögliche Verbindungen zu Gruppen und etwaige griechische Opfer wurden nicht verifiziert.
Warum das für Europa wichtig ist
Der Angriff richtete sich gegen Gläubige in einer orthodoxen Kirche und zog eine direkte Reaktion der griechischen Regierung nach sich. Die sicherheitspolitischen Folgen in Jordanien werden weiterhin untersucht. Berichte über eine organisierte terroristische Zugehörigkeit erfordern Beweise, die über offizielle Beschreibungen der Angreifer als Extremisten hinausgehen.
Quellen
- Vatican News: Jordan: Shooting at Greek Orthodox church in Karak
- France 24: Several killed, dozens wounded in Jordan church shooting
- Kathimerini English: Gunmen open fire at Greek Orthodox church in Jordan, killing 6
- Daily Mirror: Seven dead and 34 injured after gunmen open fire at funeral in Jordan church
- ERT News: Η Αθήνα καταδικάζει την πολύνεκρη επίθεση σε ελληνορθόδοξη εκκλησία της Ιορδανίας
Fragen und Antworten
- Was ist bestätigt?
- Die jordanische Generaldirektion für Öffentliche Sicherheit meldete sieben Tote und 34 Verletzte in Karak.
- Wurden die Ursache oder die Verantwortung geklärt?
- Täter, mögliche Verbindungen zu Gruppen und etwaige griechische Opfer wurden nicht verifiziert.
