Britischer Premierminister sagt, Russland habe sich in das Brexit-Referendum eingemischt
Andy Burnham beschuldigte Moskau der Einmischung in die Abstimmung von 2016 und warnte vor Risiken für die europäischen Demokratien, britischen Medienberichten zufolge.
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Der britische Premierminister Andy Burnham sagte, Russland habe sich in das Brexit-Referendum des Vereinigten Königreichs im Jahr 2016 eingemischt, wie Berichte von Reuters, der Financial Times und dem Guardian vom 11. Oktober zeigen. Die Äußerungen sind eine politische und sicherheitspolitische Einschätzung, die Burnham zugeschrieben wird, und kein unabhängig ermitteltes Ergebnis darüber, wie das Referendumsergebnis zustande kam.
Die Financial Times berichtete über Burnhams Vorwurf der russischen Einmischung. Dem Guardian zufolge bezeichnete er die Beteiligung Moskaus an dem Referendum als eindeutig. Auch Reuters berichtete über die Äußerungen des Premierministers zu der Abstimmung. Keines der zur Verfügung gestellten Quelleneditorials legt dar, wie spezifische Operationen funktionierten, wer sie steuerte oder ob sie das Endergebnis veränderten.
Mehrere Publikationen, darunter The Independent und Metro, bezeichneten die Äußerungen als erstes Eingeständnis einer russischen Beteiligung durch einen amtierenden britischen Premierminister. Diese Beschreibung stammt von den Medien und ist selbst kein neues investigatives Ergebnis.
Berichte, die ECTV vorliegen, bringen Burnhams Warnung auch mit Bedenken hinsichtlich einer russischen politischen Einmischung anderswo in Europa, einschließlich Frankreich und Deutschland, in Verbindung. Das verfügbare Redaktionsmaterial liefert keine neue Einschätzung dieser Regierungen oder Beweise für eine bestimmte Operation gegen deren aktuelle Wahlen.
Der Bericht stützt sich auf Berichte über Burnhams öffentliche Äußerungen. Er belegt weder, dass das Referendum ungültig war, noch dass sich der rechtliche Status des Brexit geändert hat oder dass neue Verfahren eingeleitet wurden. Eine Reaktion der russischen Regierung auf diese konkreten Äußerungen war im bereitgestellten Material nicht enthalten.
Was wir wissen
- Reuters, die Financial Times und der Guardian berichteten über Burnhams Vorwürfe bezüglich des Brexit-Referendums von 2016.
- Die Anschuldigung betrifft politische Einmischung, die Russland zugeschrieben wird.
- Über eine Änderung des rechtlichen Ausgangs des Referendums wurde nicht berichtet.
Noch nicht bestätigt
- Die Auswirkung etwaiger gemeldeter Einmischungen auf das Ergebnis des Referendums.
- Details über neu offengelegte Geheimdienstinformationen oder Beweise.
- Jegliche Reaktion Russlands auf Burnhams Äußerungen.
Warum das für Europa wichtig ist
Vorwürfe der Einmischung aus dem Ausland in ein nationales Referendum betreffen die demokratische Sicherheit und die Integrität von Wahlen. Die Äußerungen werfen zudem Fragen hinsichtlich Risiken für andere europäische politische Prozesse auf, obwohl die bereitgestellten Berichte keine neuen Vorfälle in Frankreich oder Deutschland belegen.
Quellen
- ft.trib.al: Breaking news: UK Prime Minister Andy Burnham has accused Moscow of meddling in the 2016 Brexit referendum and warns Eur
- Reuters: UK PM Burnham says Russia interfered in 2016 Brexit vote
- Internazionale: UK PM Burnham says Russia interfered in 2016 Brexit vote
- Diplomacy and Law: Russia Interfered in Brexit, UK Prime Minister Says: Could It Invalidate the Referendum?
- The News International: Russia interfered in 2016 Brexit referendum, Andy Burnham says
Fragen und Antworten
- Was hat Burnham gesagt?
- Laut Reuters und anderen Berichten sagte er, Russland habe sich in das Brexit-Referendum von 2016 eingemischt.
- Wurde der Brexit für ungültig erklärt?
- Über eine solche rechtliche Änderung wird nicht berichtet.
- Gibt es eine neue Untersuchung?
- Aus den bereitgestellten Berichten geht nicht hervor, dass eine neue Untersuchung eingeleitet wurde.
